Konzept: Kindertagesstätte 'Die Moor-Rüben'
Krippenpädagogik
Krippen sind Bildungseinrichtungen. Studien zeigen, dass Krippen ein vielfältiges Erfahrungsfeld für Kinder anbieten, dass die motorischen und kognitiven Fähigkeiten und emotionale Entwicklung gefördert werden und die Kinder zu Selbständigkeit und erhöhtem Selbstvertrauen erzogen werden. Die Krippe soll ein Ort zum Wohlfühlen sein. Das tägliche Zusammenleben, aber auch besondere Aktivitäten wie Spiel, Musik, Sport und Ausflüge, helfen den Kindern, ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken. Bei den Kleinsten legen wir Wert auf die Gestaltung einer angenehmen und entspannenden Schlafsituation am Mittag. Sie können bei Bedarf auch am Vor- oder Nachmittag schlafen oder ruhen.
Elementarpädagogik
Die vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Pädagogen ist die Grundlage für eine gelingende Entwicklung des Kindes. Kern unseres Konzeptes ist es daher, das Kind ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen. Dafür werden wir Bereiche bieten, indem wir dem Kind Schutz, Sicherheit und Geborgenheit geben. Von diesen Bereichen aus kann es sich die Kindertagesstätte erobern. Dazu schaffen wir ihm Freiraum für individuelle (Lern-)Wege.Wir begleiten sie auf ihrem Weg und fördern ihre mitgebrachten Fähigkeiten. Wir holen jedes Kind da ab, wo es mit seinen Fähigkeiten steht, mit dem vollen Vertrauen in seine Lernkompetenz und seine Leistungsfähigkeit.
Jeder Raum hat einen anderen Schwerpunkt; dadurch haben wir eine optimale Raumnutzung und mehr Spielfläche. Durch die vielfältigen Raum- und Materialangebote erhält das Kind zahlreiche Wahlmöglichkeiten in Bezug auf Freundschaften, Interessen, Angeboten und Projekten.
Wir schaffen den Kindern eine Lernumgebung, die auf unserem Verständnis von Bildung und Entwicklung aufbaut. Hierbei setzen wir das Konzept der Lernwerkstätten in unserer Kindertagesstätte um. Jedes Kind gehört zu einem Stammbereich, der von mehreren Pädagogen betreut wird. Unverzichtbare Grundlage für eine gelingende Pädagogik in diesem Sinne sind für uns qualifizierte Pädagogen.
Hortpädagogik
Wichtigste Aufgabe des Hortes ist die pädagogische Gestaltung der Freizeit. Die Schulkinder sollen im Hort vielerlei Arten der Entspannung und des Ausgleichs zu ihrem Schulalltag finden und wählen können. Der Hort soll Spaß machen und kein Weiterführen der Schule sein. Wir verstehen unseren Auftrag im Hort, die Kinder zu betreuen, zu bilden und ihre Erziehung zu fördern. Das heißt, es gibt nicht nur ein Mittagessen und Aufsicht bei den Hausaufgaben. Es geht auch um Gruppenerfahrungen, Fähigkeiten zum Aufbau sozialer Beziehungen, Zusammenarbeit, Freizeitgestaltung, Kreativität und vieles mehr. Gegenseitige Wertschätzung, eine persönliche Bindung helfen mit, die Kinder zu selbstbewussten Menschen zu erziehen. Die Kinder sollen in die Planung und Mitgestaltung des Tagesablaufs im Hort und des pädagogischen Angebots einbezogen werden.
Eingewöhnung
Für eine erfolgreiche Betreuung insbesondere der Kinder bis 6 Jahren ist eine Eingewöhnungszeit in Anwesenheit einer begleitenden Bezugsperson unabdingbar.
Die Entscheidung, das eigene Kind in die Obhut einer Kindertagesstätte zu geben, ist in der Regel ein wichtiger und von vielen Emotionen begleiteter Prozess für Eltern und Kind. Das Kind erlebt beim ersten Besuch der Kindertagesstätte seine erste bedeutsame Übergangssituation. Die institutionelle Betreuung des Kindes in der Kita stellt in der Regel für Kind und Eltern die erste längere Trennungssituation dar.
Die Anwesenheit der Mutter oder des Vaters in der Eingewöhnungszeit ermöglicht es, eine tragende, vertrauensvolle Beziehung zwischen Pädagogen und Eltern aufzubauen. Es ist Zeit zum Kennenlernen der Menschen und Abläufe in der Kindertagesstätte vorhanden und Gespräche können die Sicherheit der Eltern stärken, dass sich ihr Kind in guten Händen befindet.
Wenn wir Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf ihre Kontaktaufnahme.
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